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Appell an den Stadtrat von Teublitz auf das Gewerbe- und Industriegebiet an der A93 zu verzichten

Hitze und Trockenheit: Bitte stoppt die Vernichtung des Klimaschutzwaldes!

Gemeinsamer Apell von

Bund Naturschutz in Bayern e.V.,

Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.

Landesfischereiverband Bayern e. V.

Donau-Naab-Regen-Allianz

23.09.2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte von Teublitz,
der zurückliegende Sommer mit Rekordhitze und extremer Trockenheit führte uns eindringlich vor
Augen, dass der Klimawandel in vollem Gange ist. Auch in unserer Region können alle die massiven
Schäden an Bäumen und ganzen Waldbeständen sehen. In den Teublitzer Weihern fiel der
Wasserpegel bedenklich ab. Der von der geplanten Rodung für das Gewerbegebiet betroffene Wald
am Fuße des Schwarzen Berges zeigt hingegen keinerlei Trockenschäden und ist intakt, da er von
oberflächennahen Grundwasserzügen versorgt ist, siehe aktuelle Fotos. Ausgerechnet dieser Wald
soll nun vernichtet werden. Damit ist auch die Funktion der Fläche als Teil des Quellgebietes für die
Teublitzer Weiher gefährdet.
Wir bitten Sie daher nochmal dringend, das Gewerbegebiet im Lehmholz nicht weiter voranzutreiben.
Sie würden damit ein wichtiges Zeichen für die Zukunft setzen. 
Dieser Hitzesommer muss auch bei uns Konsequenzen haben. 
Ein „weiter so“ wäre ein fatales Signal und würde Teublitz landesweit
erneut in negative Schlagzeilen bringen.
Bitte beenden Sie die Pläne für dieses Gewerbegebiet!

Mit freundlichen Grüßen

Harald Söll, Bund Naturschutz in Bayern e.V., Ortsgruppe Städtedreieck
Zeno Bäumler, Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Schwandorf
Jürgen Lukassek, Naturschutzbeauftragter des Landesfischereiverbandes Bayern e. V. für die Opf.
Dr. Jürgen Paukner, Sprecher der Donau-Naab-Regen-Allianz